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Das Ziel ist der Weg.

Meeresperle Therapie Blog | Petra Maria Quack und Thomas Quack im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie, Meeresperle

Franz Kafka, hat uns den schönen Satz: „Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg. Was wir Weg nennen, ist Zögern.“ hinterlassen. Kurz und eindeutig, aber vielschichtig in seiner Bedeutung. Der Satz beschreibt eine Haltung, die Du und viele andere im Leben eingenommen haben. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, auf denen Du Deine Entwicklung verzögerst. Abhängig von Deinem Charakter hast Du eine vornehmlich extrovertierte oder eine introvertierte Haltung.

Als eher introvertierter Mensch wägst Du immer wieder ab, ob dieses oder jenes das Richtige für Dich ist. Du bist ständig unsicher, ob es nicht doch noch etwas anderes gibt, das Dich bequemer, besser, schneller und vor allen Dingen zuverlässiger zum Ziel bringt. Während Du grübelst, vergisst Du worum es eigentlich geht und bewegst Dich zweifelnd, zwischen Deine Schädelknochen hin und her. Du bist ständig erschöpft, aber Dir selbst kein Stück näher gekommen. Das Gegenteil ist der Fall, Du verschwindest immer mehr in deinen Vorstellungen.

Gehörst Du zu den vorrangig extrovertierten Menschen, denkst Du nicht lange nach, Du probierst einfach alles aus, was Dir interessant erscheint. Du machst Gruppen, gehst zu unterschiedlichen Therapeuten, versuchst diese oder jene Technik, triffst Dich ständig mit Freunden, machst Party und kommunizierst ständig mit anderen aber nicht mit Dir selbst. Du suchst pausenlos nach der schnelleren, effektiveren, angesagtesten und vor allen dingen leichteren Methode. Dabei vergisst Du worum es eigentlich geht und verlierst Dich immer mehr in Deinen Aktivitäten.

Egal ob passiv oder aktiv, Du verzögerst die Begegnung mit Dir selbst. Du willst immer nur Deine Ruhe oder Du kannst nie genug davon bekommen. In jedem Fall vermeidest Du, JETZT hinzuschauen, JETZT zu fühlen und Dich, JETZT auf dich selbst einzulassen.

Natürlich ist es wichtig, genau hinzuschauen und abzuwägen, was das Beste für Dich ist und genau so wichtig ist es alles Mögliche auszuprobieren. Wenn du aber vor lauter hinschauen nicht in Bewegung oder vor lauter Bewegung nicht zum hinschauen kommst, kannst Du Dich auf nichts, wirklich einlassen. Du zögerst die Begegnung mit Dir selbst hinaus!



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