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Oxyvenierung

Oxyvenierung (Sauerstofftherapie) nach Dr. Regelsberger

Bei der intravenösen Sauerstofftherapie auch Oxyvenierung genannt, wird dem Patienten reiner medizinischer Sauerstoff, in kleinen Mengen, langsam und exakt Dosiert zugeführt. Diese intravenöse Sauerstoffzufuhr verstärkt die Bildung von entzündungshemmenden und gewebserweiternden Stoffen, beispielsweise Prostacyclin (ein Gewebshormon). Im Körper kommt es dadurch zu folgenden Wirkungen:

  • Überflüssige Gewebeflüssigkeit (Ödeme) wird ausgeschwemmt.
  • Prostacyclin führt zu einer Verbesserung und Entstörung der Blutzirkulation.
  • Verengte Blutgefäße werden erweitert.
  • Die Durchblutung im gesamten Körper wird verbessert.
  • Das verkleben der Blutplättchen (Thrombozyten) wird verhindert und so die Entstehung von Thrombosen vermieden.
  • Langfristige Normalisierung des Blutdruckes.
  • Der Hämoglobinwert wird erhöht, wodurch der Sauerstofftransport im Blut verbessert wird.
  • Eosinophile Granulozyten (weiße Blutkörperchen), auch als Abwehrzellen bezeichnet, vermehren sich und stärken das Immunsystem.
  • Körpereigene Radikalfänger werden vermehrt gebildet.
  • Cholesterinwerte werden gesenkt.
  • Antientzündliche Wirkung
  • Schlaflänge und -tiefe werden verbessert.
  • Deutliche Stimmungsaufhellung, antidepressive Wirkung
  • Besserung des Allgemeinbefindens, Steigerung der Leistungskraft und Verjüngungseffekt

Die Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie auf viele Stoffwechselprozesse, kann beispielsweise mit der Oszillographie, Ultraschall-Doppler-Druckmessung, Regulationsthermographie Blutgas- und Blutanalyse nachgewiesen werden. Mit der Blutanalyse lassen sich zum Beispiel die Normalisierung der Laborparameter von Milchsäure, Harnstoff, Cholesterin, Blutzuckersenkung, Creatininsenkung und die Verbesserung der Leber-und Nierenwerte nachweisen.

Die Oxyvenierung ist eine Langzeittherapie und nicht zur Behandlung akuter Erkrankungen geeignet. Bewährt haben sich eine Kur mit 20 Behandlungen in täglichem Abstand und eine Wiederholung nach 2 – 6 Monaten. Die Kur kann aber auch über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Um eine Spürbare Verbesserung der Symptomatik zu erreichen, sollten es aber mindestens 2 – 3 Infusionstage pro Woche sein.

Die intravenöse Sauerstofftherapie erfolgt im Liegen, der Kopf ist möglichst flach gelagert. Der medizinische Sauerstoff wird in einem speziellen Gerät gefiltert und fließt exakt dosiert (1 – 2 ml/Min.) durch eine dünne Kanüle in die Vene des Patienten. Es werden 10 – 50 ml medizinischer Sauerstoff in einer Behandlung verabreicht, die Menge wird langsam gesteigert. Nach der Behandlung sollte der Patient für weitere 20 Min. flach liegen bleiben, um dem Sauerstoff die Möglichkeit zu geben sich gleichmäßig im Körper zu verteilen und sich im Blutkreislauf völlig aufzulösen. Steht man zu früh auf, kann das zu Kopfschmerzen und Schwindel führen.

Anwendungsgebiete und Nebenwirkungen der Sauerstofftherapie

Die Oxyvenierung nach Regelsberger lässt sich bei verschiedenen chronischen Erkrankungen, zur Unterstützung der Wundheilung nach Operationen, begleitend in der Krebstherapie oder als präventive Therapie einsetzen. Nebenwirkungen der Oxyvenierung sind keine bekannt, während und nach der Behandlung mit medizinischem Sauerstoff können allerdings Reaktionen des Körpers wie Hustenreiz, Druck im Brustbereich, Gesichtsröte oder Müdigkeit auftreten.

  • Die intravenöse Sauerstofftherapie kann bei folgenden Indikationen eingesetzt werden:
  • Durchblutungsstörung des Gehirns
  • Gedächtnisstörung
  • Migräne
  • Makuladegeneration
  • Herzenge
  • Herzinsuffizienz
  • Herzinfarktfolgen
  • Hyper- und Hypotonie
  • Allergien
  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Durchblutungsstörung der Beine
  • Wasseransammlung in den Beinen
  • Nieren- und Leberschwäche
  • Neuralgien (Trigeminus)
  • Neurodermitis
  • Chronische Ekzeme
  • Psoriasis
  • Pilzerkrankung der Finger-und Zehennägel
  • Potenzstörung
  • Polyneuropathien
  • Erschöpfungszustände
  • Depression
  • begleitend in der Tumortherapie(zur Verminderung der Nebenwirkungen)

Bei der intravenösen Sauerstofftherapie ist es grundsätzlich wichtig, dass der Patient während der gesamten Dauer keine Schmerzmittel oder Kortison erhält. Außerdem sollten die antioxidativen Vitamine A, C und E zeitversetzt zur Oxyvenierung eingenommen werden. Eine weiterführende Behandlung mit homöopathischen Mitteln ist jederzeit möglich. Um die Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie optimal zu nutzen, ist es ratsam während der gesamten Oxyvenierungstherapie nicht zu rauchen.

Über die Entstehung der Sauerstofftherapie

Die Idee zur Oxyvenierung hatte der Arzt Dr. med. H. S. Regelsberger während eines Experiments. Das Versuchsobjekt war ein mit Arsen vergifteter Hund, den der Arzt an ein EEG-Gerät zur Hirnstrommessung angeschlossen hatte. Das Messgerät zeigte keine Werte mehr an und der Hund wurde für hirntot erklärt. Regelsberger injizierte dem Hund intravenös Sauerstoff und kurze Zeit später zeichnete das EEG wieder Hirnströme auf. Aufbauend auf die Erfahrung mit diesem erfolgreichen Experiment entwickelte Dr. Regelsberger die Oxyvenierung.

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