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Aufstellung

Familienaufstellung

Aufstellungstermine – Flyer zum Download

Fast jeder hat schon mal von Familienaufstellung gehört. Nicht zuletzt durch Bert Hellinger, der das Familienstellen in Europa bekannt machte. Aus seinem Ansatz, haben sich immer wieder neue, mehr oder weniger erfolgreiche Aufstellungsmethoden entwickelt. Unsere Arbeit wurde im Wesentlichen durch: Virginia Satir (Familienskulptur / Familienrekonstruktion), Jakob Moreno (Psychodrama), Franz Ruppert (Traumaaufstellung) und unsere eigene Erfahrung geprägt. Seit wir 2010 anfingen, Aufstellungen in unsere ganzheitliche Traumatherapie zu integrieren, entwickeln wir unsere Methode stetig weiter.

In einer Aufstellung kannst Du mit Stellvertretern: ganze Systeme, einzelne Symptome, Lebensthemen, komplexe Situationen, eine Spaltung Deiner Persönlichkeit, Deine Verwirrung, Probleme aus Deinem Alltag, Beziehungen zu anderen Menschen, … als Szene in den Raum stellen.

Die Möglichkeiten, Aufstellungen für Deine Therapie und / oder Selbsterfahrung zu nutzen, sind sehr umfangreich. Einblicke, Verständnis und Klarheit in eher oberflächliche und rationale Alltagssituationen zu gewinnen ist genauso möglich, wie das erinnern komplett verdrängter schmerzvoller Ereignisse Deiner frühesten Kindheit oder die komplexe Wiedereingliederung abgespaltener Seelenanteile.

Eine Aufstellung gibt Dir die Möglichkeit hinter Deine eigenen Kulissen zu schauen.

Wie Du wurdest, wer Du bist

Dein Familiensystem in den Raum zu stellen, um die Konstellation, die emotionale Struktur und Deinen Platz in diesem Beziehungsgeflecht zu erkennen und verstehen zu lernen, ist die ideale Basis der ganzheitlichen Traumatherapie. Du wurdest in diesem Familiensystem gezeugt und von dem Moment an durch die dort herrschenden Verhältnisse geprägt. Deine Eltern wurden vom Zeitpunkt ihrer Zeugung an durch ihre Familien geprägt und so weiter. Mit dem Familienstellen ist es möglich, bis zu drei Generationen zurück zu gehen, um die Entstehung einer traumatisierenden Struktur zu erkennen. Unerlöste Traumata werden von Generation zu Generation weiter gegeben. Das geschieht entweder durch die Wiederholung einer Tat oder die Übertragung von Emotionen wie Schuld, Scham, Aggression, Angst, … Mit der Aufstellungstechnik Ahnenreihe ist es möglich, diesen Prozess zu erkennen.

Wie oft hast Du schon gesagt: „Ich bin halt so!“ – Nein, Du bist nicht so, Du wurdest so! Und genau das kannst Du ändern, um zu werden – wer Du wirklich bist, um Dein individuelles Potential zu leben.

Die Aufstellungskonzepte

Dabei liegt der Focus immer auf Deinen Prägungen und Traumata, entweder auf denen, die Du aus Deiner Familienhistorie übernommen hast, oder Deinen eigenen, die jetzt in Deinem Leben neu entstanden sind.

Vor einer Aufstellung

Bevor Du eine Aufstellung machen kannst, musst Du wissen, um welches Thema es gehen soll. Hast Du ein Thema ausgewählt, ist es wichtig, dass Du Dich mit diesem auseinandersetzt und ein paar Tage damit schwanger bist, damit es in dir reifen kann. Unmittelbar vor der Aufstellung werden wir Dein Thema noch einmal gemeinsam besprechen. Im Dialog ist es Dir leichter möglich, aufrichtig zu reflektieren, Selbsttäuschungen aufzudecken und Dich emotional darauf einzulassen. Außerdem finden wir so heraus, welche Aufstellungsmethode Dich und Dein Thema am besten unterstützt. Das Gespräch findet in einem separaten Raum statt, um die Stellvertreter nicht zu beeinflussen.

Verdeckte Aufstellung

Wir arbeiten immer mit der verdeckten Aufstellung. Die Gruppe wird vor der Aufstellung nicht über das Thema informiert. Die Stellvertreter wissen nicht, um was es geht und wofür sie als Repräsentant ausgewählt wurden. Das macht es leichter für sie, sich auf die Übertragene Information einzulassen. Du als Aufsteller kannst Dich ganz auf die Aufstellung konzentrieren und dargestellte Situationen zulassen, auch wenn sie für Dich nicht nachvollziehbar sind. Eigene Themen der Stellvertreter fließen nur dann ein, wenn sie Deinen ähnlich sind und emotional getriggert werden. In den meisten Fällen wirken sich diese Einflüsse positiv auf die Dynamik der Aufstellung aus.

Stellvertreter auswählen

Wenn Du bereit bist, stellst Du Dich vor die Gruppe und wählst ohne darüber nachzudenken, so spontan wie es Dir möglich ist, die benötigten Stellvertreter aus. Es ist weder notwendig noch hilfreich lange zu überlegen, welche Person am besten passt. Gehe ohne zu zögern auf die Person zu, die Du als erstes wahrgenommen hast und frage sie, ob sie bereit ist eine Stellvertreterrolle in Deiner Aufstellung zu übernehmen. Wenn sie zustimmt, führst Du sie an den Platz im Raum, den Du als richtig empfindest, stellst Dich hinter die Person, legst Deine Hände auf ihre Schultern und überträgst die Informationen der Rolle auf den Stellvertreter. Diesen Vorgang wiederholst Du, bis alle Stellvertreter im Raum stehen. Zum Abschluss wählst Du einen Stellvertreter für Dich selbst.

Es ist nicht wichtig in welcher Reihenfolge Du die Stellvertreter auswählst, die Orientierung an der Intensität der Emotionen hat sich als sinnvoll erwiesen.

Teilnehmender Beobachter sein

Aufstellungen finden in Gruppen statt. Neben denen, die ein eigenes Thema aufstellen wollen, braucht es Menschen die bereit sind, Themen, Ereignisse, Emotionen, Persönlichkeitsanteile oder Personen für den Aufstellenden zu repräsentieren. Die Position des teilnehmenden Beobachters ist jedoch keineswegs passiv, das Energiefeld der Aufstellung entfaltet sich im ganzen Raum und zeigt dort Wirkung wo es auf Resonanz trifft.

Es kann passieren, dass Du plötzlich traurig wirst, sehr berührt bist, irgendetwas besonders lustig findest, Dich an etwas erinnerst, dass Du längst vergessen hattest, extrem müde wirst oder aussteigst und nicht verstehst, was gerade bei Dir passiert. Als teilnehmender Beobachter ist es wichtig, der Aufstellung wachsam zu folgen und Gedanken, Gefühle oder Bilder, die Du bei Dir selbst wahrnimmst – da sein zu lassen. Versuche, Dich nicht davon Überwältigen zu lassen, folge ihnen und beobachte sie. Sie führen Dich geradewegs zu Deinen eigenen Themen.

Stellvertreter sein

Wenn Du gebeten wirst als Stellvertreter zur Verfügung zu stehen, ist es wichtig zu überprüfen, ob Du das jetzt wirklich willst und ob Du es dir jetzt zutraust. Eine Stellvertreterrolle zu übernehmen ist absolut freiwillig! Wenn Du, aus welchen Gründen auch immer, in diesem Moment nicht dazu bereit bist, ist es richtig und wichtig – Nein zu sagen. Ein mulmiges Gefühl und eine leichte Angst vor der Rolle sind allerdings normal. Du wirst nie „zufällig“ ausgewählt, die Stellvertreterrolle in der Du stehst, hat immer etwas mit Dir und Deinen Traumata zu tun. Auch als Stellvertreter ist es möglich, einen eigenen Entwicklungsschritt zu machen.

Information übertragen, wie ist das möglich?

Es gibt Erklärungsmodelle aus vielen Richtungen, von New Age, über Quantenphysik bis hin zur Geisteswissenschaft. Bisher aber gibt es keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für das Phänomen der Informationsübertragung von Mensch zu Mensch. Egal, welches Erklärungsmodell und egal, ob überhaupt eines benutzt wird, es funktioniert einfach. Jeder kann Informationen übertragen und jeder kann Informationen empfangen. Wir sind immer wieder aufs Neue fasziniert, wie exakt die repräsentativen Darstellungen von Personen, Persönlichkeitsanteilen und Ereignissen sind, Wort für Wort authentische Aussagen, exakte Wiedergabe der Mimik, Gestik und Haltung sind die Regel.

Wenn Du Deine Hände auf einen anderen Menschen legst, beginnen Informationen in seine Richtung zu fließen. Hat sich der andere Mensch vorher in seinem Inneren dazu bereit erklärt stellvertretend für Dich etwas zu repräsentieren, werden die Informationen über die Hände in Deinen Stellvertreter hinein fließen und von ihm wahrgenommen. Du kannst dieses Fließen spüren, wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf die Handinnenflächen, den Kontakt zu deinem Stellvertreter, die Wärme und den gemeinsamen Pulsschlag richtest.

Die übertragenen Informationen kommen aus Deinem Unterbewusstsein und können statischer oder magnetischer Natur sein.


Statisch:

  • Mental
  • Kopf
  • Gedanken
  • Ideen
  • Wünsche
  • Vorstellungen
  • Konstrukte


Magnetisch:

  • Abdominal
  • Bauch
  • Gefühle
  • Ängste
  • Trauer
  • Schuld
  • Wut

Wenn Du Dich beim Übertragen auf eine bestimmte Frage konzentrierst, fließt eine überwiegend statische Information. Fühlst Du aber beim Übertragen beispielsweise Deine Angst, dann fließt eine überwiegend magnetische Information. Während einer magnetischen Übertragung fließen verdrängte Erinnerungen und Gefühle in den Stellvertreter und können so repräsentiert werden.

Aufstellung und ganzheitliche Traumatherapie

Mit der Aufstellungsmethode kannst Du traumatisierende Situationen erneut erleben ohne Retraumatisiert zu werden!

Wenn Du Deine Stellvertreter mit der tiefen Bereitwilligkeit alles anzunehmen, was sich zeigt, positionierst und bei der Übertragung der Information Deine Gefühle da sein lässt, öffnet sich bereits die Tür zu Deinem Unterbewusstsein. Während Du Deine Aufstellung aktiv beobachtest, bist Du emotional involviert und das, was die Stellvertreter repräsentieren, kann mit Dir in Resonanz gehen. Du bist so in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen. Wenn das System beginnt etwas zu enthüllen, ist es für Dich möglich, mit Traumagefühlen in Kontakt zu kommen. Jetzt bist Du bereit, Deinen Platz in der Aufstellung selbst zu übernehmen und direkt in das repräsentierte System einzutauchen. Wenn es Dir jetzt möglich ist, die traumatisierende Situation, mit all der Angst und dem Schmerz, erneut zu erleben und die damit verbundenen Gefühle da sein zulassen, kann Dein Nervensystem entspannen und Du kannst damit beginnen Deine Überlebens- und Bewältigungsstrategien bewusst wahrzunehmen und Dich Schritt für Schritt von ihnen befreien. So ist es möglich, abgespaltene Seelenanteile zu reintegrieren und die damals unterbrochene Entwicklung fort zu setzen.

Als Teil der ganzheitlichen Traumatherapie sind Aufstellungen am effektivsten, wenn sie in den Therapieverlauf integriert werden. Beispielsweise können in der Gesprächstherapie erarbeitete Themen auf diesem Weg emotional verarbeitet werden.

Aufstellungen helfen Dir Verdrängtes aufzudecken.

Aufstellungen können Dich darin unterstützen, an verdrängte Ereignisse und Gefühle aus Deiner Vergangenheit zu gelangen. Alles, was Du in Deinem Leben wahrgenommen, empfunden, miterlebt, … hast, ist als Erinnerung in Deinem Körper gespeichert. Wenn Du einer traumatisierenden Situation ausgesetzt bist führt Dein Nervensystem verschiedene Schutzmaßnahmen durch, um Dein Überleben zu garantieren. Beispielsweise wird die Erinnerung an das Ereignis blockiert, das hilft Dir dabei weiterhin „normal“ zu funktionieren. Kommt es wiederholt zu traumatisierenden Ereignissen, werden immer mehr Erinnerungen blockiert, bis irgendwann ganze Abschnitte Deines Lebens nicht mehr zu existieren scheinen. So, als ob Du in der Zeit nicht gelebt hättest, aber Du hast gelebt und Dein Unterbewusstsein weiß das. Die unterdrückten Erinnerungen werden immer schwerer und behindern Dich in Deinen Alltag mehr und mehr. Aufstellungen sind eine ideale Methode, um diese Erinnerungen Stück für Stück, aus dem Koma aufzuwecken und die dort gebundene Energie wieder zu beleben.

Aufstellungstermine – Flyer zum Download


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