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Familienaufstellung

Die bekannteste Aufstellungsmethode ist die Familienaufstellung, es wird zwischen Herkunfts- und Gegenwartsfamilie unterschieden. In der Herkunftsfamilie haben wir die Möglichkeit, Verstrickungen deren Einfluss bis zu uns reicht, zu erkennen. Außerdem können wir herausfinden, wie ein Trauma weiter gegeben und zu unserem wurde. Die Gegenwartsfamilie gibt Aufschluss darüber, wie wir ein Trauma aufrecht erhalten und an wen wir es weiter geben. Eine Familienaufstellung ist eine gute Basis für eine intensive, ganzheitliche Traumatherapie, sie ermöglicht uns mit einem klaren Blick auf unser Leben zu schauen, Probleme zu erkennen und zu verstehen. Wir können so fokussiert an einzelnen Themen arbeiten und dort Lösungen erreichen. Gute Methoden dafür sind die Aufstellung mit dem Anliegen oder der Spaltung.

Aufstellungstermine – Flyer zum Download

Die Herkunftsfamilie

Zur Herkunftsfamilie zählen wir uns selbst und:

  • Eltern und Stiefeltern
  • Geschwister und Halbgeschwister
  • Abgetriebene und totgeborene Geschwister
  • Im Mutterleib verstorbene Zwillinge (Vanishing Twin)
  • Geschwister der Eltern (auch abgetriebene, totgeborene und Halbgeschwister)
  • Großeltern, Urgroßeltern und jeweils deren Geschwister
  • Menschen die im Leben unserer Ahnen eine wichtige Rolle spielten: heimliche Lieben, verbotene Lieben, heimliche Kinder, frühere Ehepartner usw.

Eine Aufstellung der Herkunftsfamilie ermöglicht uns herauszufinden, wo im Familiensystem unser Platz ist und welche direkten und indirekten Einflüsse auf uns wirken:

  • Wurde vor oder nach uns ein Kind abgetrieben oder tot geboren.
  • Haben wir Traumastrukturen(1) oder Verhaltensweisen von Familienmitgliedern übernommen.
  • Gab es Gewalt, Missbrauch, Geheimnisse, Schwüre, Rituale, usw. in diesem Familiensystem.

Für unsere Therapie ist es wesentlich zu erkennen, welche Strukturen aus dem Familiensystem unser Leben beeinflussen und dass wir es sind, die daran festhalten.

Die Gegenwartsfamilie

Zur Gegenwartsfamilie zählen wir uns selbst und:

  • Frau, Mann
  • Partnerin, Partner
  • Kinder
  • Kinder aus früheren Beziehungen
  • heimliche Kinder
  • evtl. Enkel
  • abgetriebene und totgeborene Kinder
  • im Mutterleib verstorbene Zwillinge (Vanishing Twin)
  • frühere Partner

Auch in der Gegenwartsfamilie ist es wichtig, herauszufinden wo unser Platz ist und welche direkten und indirekten Einflüsse auf uns wirken. Da wir beladen mit übernommenen und selbst erfahrenen Traumata in die Gegenwartsfamilie kommen, geht es jetzt darum zu erkennen, wie wir uns zueinander beziehen und welche mitgebrachten Traumastrukturen(1) dies beeinflussen. Es entstehen neue Verstrickungsmuster und beeinflussen die Dynamik der Gegenwartsfamilie.

Wir suchen uns Partner, die unserer Traumastruktur(1) entsprechen, entweder repräsentieren sie Persönlichkeitsanteile der Täter/innen, das ermöglicht / zwingt uns in der Opferrolle zu bleiben. Oder sie übernehmen die Opferrolle, das führt dazu, dass wir unsere Täteranteile leben dürfen / müssen. Es besteht die Gefahr, dass wir uns in der jeweiligen Rolle verlieren, aber gleichzeitig ist es die vermutlich größte Chance uns aus unserem Trauma zu befreien. Der Schwerpunkt dieses Konfliktes liegt in der Paarbeziehung und kann mit einer Kombination aus Einzeltherapie, Paartherapie und Aufstellungen mit dem Anliegen oder der Spaltung gelöst werden. Wenn wir uns nicht von unseren Traumastrukturen befreien, geben wir diese an unsere Kinder weiter.

Das Gegenwartssystem

Zum Gegenwartssystem zählen wir uns selbst und:

  • Vorgesetzte
  • Arbeitskolleginnen
  • Freunde
  • Lehrer
  • Nachbarn
  • Menschen die unseren Alltag und unser Leben beeinflussen

Wenn wir unser Gegenwartssystem aufstellen können wir entscheiden, ob wir unser Beziehungs- und Verstrickungsgeflecht extern oder intern betrachten wollen. Extern bedeutet, wir finden heraus wo wir stehen und welche äußeren Einflüsse unsere Entwicklung behindern, um dann unser Verhalten den Gegebenheiten anzupassen. Intern bedeutet, wir finden heraus, wie wir uns in diesem System positioniert haben und unsere Entwicklung selbst behindern, um so innere Blockaden zu lösen. Im Gegenwartssystem geht es vordergründig um Anerkennung, Karriere, Erfolg und Position in der Gesellschaft.

(1) Der Begriff „Traumastruktur“ bezeichnet das traumatisierende Ereignis und daraus resultierenden Spätfolgen: Ängste, Beziehungsstörungen, Störungen der Sexualität, Bindungsstörungen, Störungen der Impulskontrolle, Überlebensstrategien, Abwehrmechanismen und einige mehr. Die Folgen bestimmen das Leben des Traumatisierten in den allermeisten Fällen ein Leben lang.

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