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Angst

Aus der Isolation in die Freiheit und Selbstbestimmung!

Selbsterfahrungstherapie Training

Angst

vom 01. – 04. Juni 2017

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Teilnahmebedingungen, Informationen und Kosten

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen begründeter, rationaler Angst und anscheinend unbegründeter, irrationaler Angst. Für die Therapie ist nur die irrationale Angst von Bedeutung. Um die Lesbarkeit des Textes zu verbessern, wird meistens nur von Angst die Rede sein. Es ist aber immer die irrationale Angst gemeint.

Du wirst Dein ganzes Leben mit Filmen, Büchern, Berichten und Informationen konfrontiert, die Dir entweder Angst machen oder von der Angst anderer erzählen. Du lebst mit Menschen, die Angst haben, Du begegnest Menschen, die Angst haben und Du hast selbst Angst. Angst ist allgegenwärtig!

Oft verstehst Du nicht, warum und wovor Du jetzt gerade Angst hast. Du suchst nach Gründen, bei der Politik, den Konzernen, der Kirche, den Ausländern, den Unbekannten, den Andersdenkenden, der fremden Religion, dem unsympathischen Nachbarn, den ungerechten Mitmenschen, PartnerInnen, Eltern, Lehrern, …! Du suchst überall – nur nicht bei Dir selbst!

Und noch öfter bemerkst Du gar nicht, dass Du Angst hast. Du bist müde, aufgekratzt, genervt, aggressiv, lustlos, deprimiert, unkonzentriert, fahrig, zerstreut, ungehalten oder Du fühlst Dich leer, ausgebrannt, erschöpft, kraftlos oder traurig, nicht selten verschleierst Du mit diesen Zuständen und Gefühlen Deine Angst. Du willst nicht, dass jemand bemerkt, dass Du Angst hast und Du selbst willst sie auch nicht spüren.

Vielleicht fragst Du Dich:

Warum habe ich Angst vor etwas, das rational betrachtet gar keine Bedrohung darstellt? Wie kann es sein, dass mir nicht bewusst ist, dass ich Angst habe? Warum verstecke ich meine Angst? Wovor habe ich soviel Angst, dass ich meine Angst sogar vor mir selbst verstecke?

So oder ähnlich könnten Deine individuellen Fragen lauten:

  • Warum habe ich vor Prüfungen soviel Angst, dass mein Kopf wie leergefegt ist und ich mich an nichts von dem erinnere, was ich wochenlang gelernt habe und gestern noch wusste?
  • Warum habe ich soviel Bammel vor einem Vorstellungsgespräch, dass ich kein Wort mehr rausbringe und über mich selbst nichts mehr sagen kann, so als ob ich mich gar nicht kenne?
  • Warum traue ich mich nicht auf die Tanzfläche zu gehen und mit den anderen zu tanzen, mich zu zeigen und glücklich zu sein, obwohl ich das so gerne würde?

Im Selbsterfahrungstherapie Training „Angst“ hast Du die Möglichkeit, Deine Antwort auf all diese Fragen zu finden.

Woher kommen die Ängste?

Diese anscheinend „unbegründeten“ Ängste sind aus unbewältigten, traumatischen Erfahrungen Deiner frühen Kindheit entstanden.

  • Du hast Angst vor Verlust, weil Du in Deiner Kindheit keine verlässliche Bindung erfahren hast.
  • Du hast Angst vor Vernichtung, weil Du in Deiner Kindheit keine Sicherheit erfahren hast.
  • Du hast Angst vor Nähe, weil Du in Deiner Kindheit keine oder zu viel Geborgenheit, Vereinnahmung oder Körperkontakt erfahren hast.

Wenn Du die Geborgenheit der Gebärmutter verlässt, gehst Du davon aus, dass auch weiterhin für Deine Bedürfnisse gesorgt ist. Geschieht das nicht, entwickelst Du kein Vertrauen. Das durch übernommene Traumata sowieso schon geschädigte Urvertrauen kann diesen Mangel nicht ausgleichen. Dein System wird sehr früh gestresst und Du entwickelst keine entspannte Wachsamkeit, sondern angespannte Alarmbereitschaft.

„Du beginnst damit, Dir Sorgen um morgen zu machen!“

Angst und Posttraumatische Belastungsstörung

Wenn Du in Gefahr gerätst, unterstützt Dich Dein Nervensystem mit Abwehr- und Fluchtimpulsen dabei, der Bedrohung zu entkommen. Ist die Bedrohung so groß, dass Du ihr nicht entkommen kannst, erleidest Du einen Schock. Der Energiefluss in einzelnen Bereichen Deines Nervensystems und Körpers gerät ins Stocken und gefriert. Ist Dein Nervensystem in der Lage den Schock zeitnah zu verarbeiten, beginnt die Energie wieder zu fließen und alles ist gut. Gelingt das nicht, wird aus dem Schock ein Trauma. Wird auch das Trauma nicht verarbeitet, entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).

„Dein Nervensystem ist grundsätzlich in der Lage einen Schock zeitnah zu verarbeiten. Gelingt das nicht, wird aus dem Schock ein Trauma. Wird auch das Trauma nicht verarbeitet, entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung.“

Die betroffenen Teile Deines Nervensystems und damit korrespondierende Bereiche Deines Körpers (Bindegewebe, Faszien, Muskeln, Bewegungsapparat) bleiben möglicherweise lebenslang schockgefroren (verhärtet, verspannt, verklebt, schmerzhaft, schwach, zerbrechlich, empfindlich). So kann auch ein rückblickend anscheinend unbedeutendes Ereignis zu einer lebenslangen Belastung werden.

Angststörungen in jeder denkbaren Form, von Prüfungsangst bis Panikattacke, sind Symptome der PTBS. Weitere Symptome sind Überlebensstrategien, sie lösen individuelle, dissoziative Verhaltensmuster aus, um Dich vor erneutem Schaden zu schützen. In ihnen sind traumatische Ereignisse, geschädigte Persönlichkeitsanteile und dazu gehörende Auslöser gespeichert.

Für die ständige Kontrolle Deines Umfeldes und Deiner Impulse benötigen Überlebensstrategien einen Teil Deiner Lebensenergie. Um bei den übrigen Lebensfunktionen Energie zu sparen, beginnst Du beispielsweise flacher zu atmen, was ebenfalls zu unterschiedlichen Erkrankungen und Störungen führen kann.

In den folgenden Abschnitten beschreibe ich einige Ängste, ihre Auswirkungen und mögliche Entstehungsprozesse:

Existenzangst

Vielleicht kennst Du das Gefühl, wenn etwas, das selbstverständlich für Dich ist, worauf Du Dich verlassen hast, etwas, das Du als sicher voraus gesetzt hast, plötzlich weg ist (z.B. PartnerIn, Arbeitsstelle oder Besitzverlust). Du weißt für einen Moment oder auch für längere Zeit nicht, ob und wie es weiter geht. Du hast Angst – Existenzangst.

Wenn Du mit Deiner Geburt die Geborgenheit und sichere Versorgung im Bauch Deiner Mutter verlassen musst und vor dem Durchtrennen der Nabelschnur nicht auf den Bauch Deiner Mutter gelegt wirst, ist alles, worauf Du Dich bisher verlassen konntest, von einem Moment auf den nächsten weg. Du begreifst nicht, wo Du jetzt bist, aber Du merkst, dass keine Nahrung mehr kommt und fühlst Dich nicht mehr sicher. Als Säugling hast Du kein Gefühl für Zeit, für Dich existiert nur „jetzt“ – nicht was vorher war oder nachher kommt – und jetzt ist alles weg. Du hast Angst – Existenzangst.

Bindungsstörung – Verlusttrauma – Beziehungsangst

Wenn Deine Eltern Dich und Deine Bedürfnisse in der frühen Kindheit nicht wahrgenommen haben, hattest Du keinen Spiegel um Dich selbst zu erkennen. Das machte es für Dich sehr schwierig, eine Beziehung zu Dir und Deiner Umwelt aufzubauen. Du konntest weder Deinen eigenen Raum bestimmen und die Grenzen festlegen, noch hast Du gelernt, den Raum und die Grenzen anderer zu erkennen und zu respektieren. So ist es Dir nicht möglich, Deinen Platz im Leben zu finden, Du befindest dich ständig in Abhängigkeiten und Verstrickungen.

Du hast keine gesunde Beziehung zu Dir und bist aus diesem Grund nicht fähig, Beziehungen zu anderen aufzubauen.

Deine Eltern haben Dich in ihren Alltag, ihre Illusionen und Hoffnungen eingebaut, ohne Dich und Deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Sie haben in Dir einen Menschen gesehen, den sie verloren haben und sich sehnlichst zurück wünschten oder das Kind, das sie eigentlich wollten.

Sie verwechseln Dich mit:

  • einem Geliebten, mit dem sie nicht zusammen kommen konnten.
  • einem abgegangenen Zwilling (Vanishing Twin).
  • einem Kind, das sie verloren haben.
  • einem Bruder, den sie nie hatten.
  • einer Schwester, die sie nie hatten.
  • einem verstorbenen Familienmitglied, das sie sehr vermissen.

Deine Eltern werden Dich solange verwechseln, bis sie ihr eigenes Verlusttrauma aufgearbeitet haben.

Mit der Zeit ist in Dir die Überzeugung gereift, dass es Deine Schuld ist, wenn Deine Eltern Dich nicht wahrnehmen. Du glaubst bis heute, dass niemand Interesse an Dir hat:

  • Weil Du es nicht wert bist.
  • Weil Du schlecht bist.
  • Weil Du böse bist.
  • Weil Du etwas falsch gemacht hast.
  • Weil Du hässlich bist.
  • Weil Du nicht liebenswert bist.
  • Weil Du …

Du hast ständig Angst, etwas falsch zu machen und unangenehm aufzufallen.

  • Du bist so sehr damit beschäftigt alles richtig zu machen, dass Du gar nicht bemerkst, dass es niemanden gibt, der es Dir – recht machen kann.
  • Du bist so sehr damit beschäftigt zu kontrollieren, ob Du mit Deinen Bedürfnissen wahrgenommen wirst, dass Du die Bedürfnisse anderer nicht beachtest.
  • Du bist so sehr damit beschäftigt liebenswert zu sein, dass Du gar nicht erkennst, dass es niemanden gibt, der es (in Deinen Augen) wert ist, von Dir geliebt zu werden.

Angst vor Deinem Potential und Deiner Kraft!

Deine Eltern haben Dich in ihren Alltag und ihre Vorstellungen und Erwartungen eingebaut, ohne Dich und Dein Potential zu beachten. Sie haben versucht, durch Dich ihre eigene Kindheit zu korrigieren und ihre unerfüllten Wünsche auf Dich übertragen. Beispielsweise wollten sie, dass Du Medizin studierst, obwohl das gar nicht zu Dir passt. Oder Deine Eltern wollten nicht, dass Du Dich entwickelst und anders wirst, sie haben Dir verboten zu studieren, obwohl Du das Zeug dazu hast. In beiden Fällen ist es Dir nicht möglich, Dein Potential zu entfalten und Deine Aufgabe im Leben zu finden.

Du lebst Dein Leben nach den Vorstellungen und Erwartungen Deiner Eltern und hast soviel Angst vor Deinem Potential und Deiner Kraft, dass Du dieses Leben vorziehst, obwohl Du weißt, dass es nicht Dein eigenes ist.

Kleine und große Ängste

Du bist unzufrieden und verwirrt, weil sich das Leben, das Du führst, falsch anfühlt. Aber Du weißt weder wie es richtig wäre, noch wo Du hingehörst oder dass ein Platz und eine Aufgabe für Dich vorgesehen sind. Um am Leben teilnehmen zu können, musst Du so tun als ob Du dazu gehörst, Deinen Platz kennst und weißt was Du zu tun hast.

Du hast Dir aus den Projektionen, Vorstellungen, Erwartungen, Illusionen und Reaktionen Deiner Eltern eine Identität aufgebaut. Von da an warst Du zwei, Du selbst – klein, versteckt und unterdrückt im Hintergrund und Deine Identität als schöne, bunte Kulisse davor. Damit dieser Schwindel nicht auffliegt, musst Du ständig darauf achten, Dich richtig zu verhalten und nicht aufzufallen. Dein Alltag wird von kleinen und großen Ängsten bestimmt!

Beispielsweise hast du Angst davor,

  • dass alle merken, dass Du ihnen was vormachst.
  • nicht gut genug zu sein.
  • dass die Frisur nicht sitzt.
  • nicht beachtet zu werden.
  • dass andere sehen, dass Du Angst hast.
  • dass alle merken, dass Du es warst, der gerade gepupst hat.
  • dass andere Dich nicht leiden können.
  • dass Du gerade was Blödes gesagt hast.
  • dass alle merken, dass Du die Antwort nicht weißt.
  • dass Du schlecht riechst.
  • dass alle merken, dass Du ganz dringend aufs Klo musst.
  • dass alle Dich anstarren.
  • dass die merken, dass Du sie nicht magst.
  • dass die merken, dass es Dir nicht schmeckt.
  • dass jemand merkt, dass Du den Witz gar nicht verstanden hast.
  • die Wahrheit zu sagen.
  • jemanden zu kritisieren.
  • auf jemanden loszugehen.
  • jemanden anzuschreien.
  • Nein zu sagen.
  • Ja zu sagen.
  • jemanden zu lieben.
  • Dich selbst zu lieben.
  • abgelehnt zu werden.
  • die Prüfung nicht zu bestehen.
  • zu dick zu werden.
  • etwas zu essen.
  • den Mund aufzumachen.
  • Fragen zu stellen.
  • im Kino während dem Film aufzustehen.
  • dass alle merken, dass Du gar nicht hier sein willst.
  • dass alle merken, dass Du sie blöd findest.
  • eine Veranstaltung vorzeitig zu verlassen, weil Du sie blöd findest.
  • dass andere mit dem Finger auf Dich zeigen.
  • dass andere besser sind als Du.
  • dass Du zu langsam bist.
  • dass Du zu dumm bist.

Um das auszuhalten und zu funktionieren ohne aufzufallen, bist Du ununterbrochen damit beschäftigt Deine Umgebung zu scannen, um Dich selbst und alle anderen zu kontrollieren und zu bewerten. Das isoliert Dich gleichermaßen von Dir selbst und Deiner Umwelt.

Angst, Kontrolle und Isolation!

Du hast Angst nicht wahrgenommen zu werden und gleichzeitig fürchtest Du Dich davor, dass Dich jemand sieht. Um zu verhindern enttarnt zu werden, erlaubst du niemandem, auch nicht Dir selbst, mit Deinen wahren Gefühlen in Kontakt zu kommen und unterdrückst Deine Ängste, um sie selbst nicht zu spüren.

Du bist weder als Du selbst noch in Deiner Identität authentisch! Du lebst fremdbestimmt von all diesen kleinen und großen Ängsten, in der Isolation zwischen Dir selbst und Deiner Identität! Wenn Du das als Deine Wahrheit anerkennst, bist Du schon dabei, das Tor zur Freiheit zu öffnen.

Selbsterfahrungstherapie Training Angst

Das Selbsterfahrungstherapie Training ist ein geschützter Raum, den Du mit Menschen teilst, die genauso viel Angst haben wie Du. Unterstützt von der Gruppenenergie, der Erkenntnis, nicht die/der Einzige zu sein, die/der Angst hat, den Übungen, die wir entwickelt haben und unserer Begleitung hast Du die Möglichkeit, Dich auf Deine Angst und Dich selbst einzulassen.

Das Training beinhaltet:

  • Detaillierte Arbeitsunterlagen
  • Ausführliche Erklärungen
  • Kognitive Reflektion / Schreibübungen
  • Gruppengespräche / Partnerübungen
  • Psychologisch – strukturelle Körpertherapie
  • Systemische Aufstellungsübungen
  • Therapeutische Ton- und Atemübungen
  • Impulsiv – emotionaler Ausdruck / Wutarbeit
  • Ausdruckstanz / Inner Dance
  • Ausdrucksmalen / Maltherapie
  • Meditation / Trancereisen

Die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der aufeinander abgestimmten Übungen ermöglichen Dir, Dich Deiner Angst aus verschiedenen Richtungen zu nähern, sie in ihrer Ganzheit zu erfahren und die Ursache zu erkennen. Du hast in jedem Moment die volle Kontrolle, Du bestimmst das Tempo und wie weit Du gehen willst!

Bei Bedarf steht nach dem Seminar therapeutische Unterstützung zur Verfügung. Einzeltherapie, Paartherapie und regelmäßige Aufstellungstage im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie runden unser Angebot ab.

Angst

Das Tor zur Freiheit

Wenn du Angst vermeidest, führt sie in die Isolation.
Wenn du Angst zulässt führt sie in die Freiheit.


Hier findest du einen ausführlichen Text über Angst

Selbsterfahrungstherapie

Angst

Training vom 01. – 04. Juni 2017

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