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Nein

Grenzen setzen! Grenzen respektieren!

In diesem Therapie – Seminar werden wir mit dem Nein arbeiten, dass du gegen dich selbst richtest.

Respektvoll – „Nein sagen“

Unser Miteinander basiert auf natürlichen Grenzen, sie dienen dem Schutz und der Orientierung jedes Einzelnen. Innerhalb dieser geschützten Grenzen, ist Wachstum und eine optimale Entwicklung möglich. Wenn du ein aufrichtiges „Ja“ zu dir selbst hast, kannst du in den richtigen Momenten, respektvoll „Nein“ sagen und so deine Grenze und die Grenzen anderer wahren! Du hast die notwendige Zeit und den Raum, dich selbst zu erfahren und die Welt um dich herum kennen zu lernen. So entwickelst du ein gesundes Selbstvertrauen und lernst dir selbst und Anderen mit Respekt und Achtung zu begegnen.

Entwicklungsstörung durch Grenzüberschreitung

Wenn du als Kind, in deinem Familiensystem keine Grenzen kennengelernt oder Grenzüberschreitungen, in Form ständiger Verbote, Erniedrigung, Kontrolle und emotional-körperlich-sexuelle Gewalt erfahren hast, wird deine natürliche Entwicklung gestört.
Deine natürliche Entwicklung wird auch dann gestört, wenn deine Grenzen durch ein Übermaß an liebevoller Zuwendung ignoriert wurden, oder Erwachsene immer wieder von dir verlangt haben, dich um sie zu kümmern, lieb zu ihnen zu sein, ihnen Anerkennung zu geben und dich nicht wie ein Kind zu benehmen.
Verwirrung, Ängste, Aggressionen, schlechtes Gewissen, Scham- und Schuldgefühle unterwandern deinen Selbstwert. Um diese ständig wiederkehrenden Konflikte zu bewältigen, hast du Anpassungsstrategien entwickelt.

Vermeidungs- und Abwehrstrategien

Du sagst Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst und versuchst so, den Reaktionen der anderen aus dem Weg zu gehen. Oder du sagst ständig und zu Allem Nein, um zu verhindern, dass irgendjemand dir so nahe kommt, dass er dich verletzen und vereinnahmen könnte. In beiden Fällen sagst du Nein zu dir selbst, du negierst und unterdrückst deine eigenen Bedürfnisse und Gefühle. Es kommt zu einer Spaltung zwischen linker(denken) und rechter(fühlen) Gehirnhälfte. Deine Grenzen sind von außen nach innen und von innen nach außen verschoben. Durch die Spaltung deiner Persönlichkeit, fällt es dir schwer neue Lernprozesse und gesunde Erfahrungen zu machen.

Du sagst Ja um Konflikte zu vermeiden!

Vermeidung
Du fühlst dich nicht berechtigt Grenzen zu setzen. Um Konflikte und Ablehnung zu vermeiden, sagst du zu allem Ja und lässt zu, dass Andere dich vereinnahmen und für ihre Zwecke missbrauchen. Konditionierung und Erwartungsangst führen zu ständiger Wiederholung der Erfahrungen und Verhaltensmuster deiner Kindheit. Du fühlst dich immer wieder als Opfer, vom Leben überfordert, klein, hilflos und ohnmächtig. Um dich Sicher zu fühlen, bist du darauf angewiesen, dass Andere auf dich Rücksicht nehmen. Dadurch entsteht eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Anspruchshaltung. Du fühlst dich berechtigt, diese Rücksicht von den Menschen in deinem Umfeld einzufordern. Diese verzerrte Wahrnehmung, macht es zunächst unmöglich, die eigene Täterstruktur zu erkennen. In der Illusion, dich dadurch aus deiner Ohnmacht zu befreien und die Kontrolle über deine Grenzen wieder zu erlangen, entwickelst du eine sehr subtile Form der Manipulation andere zu vereinnahmen und für deine Zwecke zu missbrauchen.
Bevor dich niemand mehr mitspielen lässt, sagst du lieber zu allem ja!
Angst Stärke zu zeigen:

  • ich mache mich klein
  • ich gebe mich auf
  • ich verleugne mich

Führt zu:

  • Selbstablehnung – „Ich bin nicht so wichtig!“
  • Verlustangst – „Der Klügere gibt nach!“
  • Verharmlosung – „Ist doch nicht so schlimm!“
  • Beschwichtigung – „Die Mühe lohnt doch nicht!“

Du sagst Nein, bevor es jemand anderes tut!

Abwehr
„Ich sage zu Allem nein, um nie wieder zurück gewiesen zu werden. Bevor ich diesen Schmerz noch einmal fühle – fühle ich lieber gar nichts mehr! Mich wird nie wieder – jemand verletzen!“
Du hast dich in dein Innerstes zurück gezogen, deine Grenze nach außen und deine Grenze nach innen sind fest verschlossen. In diesem Kerker hast du es dir bequem gemacht, du fühlst dich Zuhause – behaglich und sicher, gleichzeitig jedoch isoliert und einsam. Vom Leben fühlst du dich ständig unter Druck gesetzt, bedroht und angegriffen. Um das zu kontrollieren, erstickst du jede Gefühlsregung im Keim, du wirst hart zu dir selbst und allen anderen. Überzeugt das Opfer zu sein, bemerkst du nicht, dass du überheblich, hart und trotzig das Leben zurückweist und alle verletzt, die dir zu nahe kommen. Du bist bereit Alles zu zerstören was dich berührt, sogar dich selbst. Du hasst dich für deine Schwäche und du hasst jeden, der dich an sie erinnert.
Du willst nie wieder Verlieren und spielst einfach nicht mehr mit!
Angst Schwäche zu zeigen:

  • ich bin überlegen
  • ich kämpfe
  • ich muss gewinnen

Führt zu:

  • Trotz – „Jetzt erst recht nicht!“
  • Rechthaberei – „Ich weiß alles besser!“
  • Arroganz – „Von dir lass ich mir nichts sagen!“
  • Machtkämpfe – „Du musst machen – was ich will!“

Projektion und Wirklichkeit

Das Trauma hält dich in der Vergangenheit eingesperrt, unfähig zwischen Projektion und Wirklichkeit zu unterscheiden. Um in der Lage zu sein deine Bedürfnisse und Gefühle wahr zu nehmen, ist es notwendig die Wunden deiner Vergangenheit auf zu decken. Du musst erkennen, in welchen Situationen deine Wahrnehmung der Wirklichkeit, durch die Brille der Vergangenheit gefärbt ist. In diesem Therapie Seminar kannst du deine Opfer- und Täterstrukturen kennen lernen und erfahren wie diese zusammen hängen und sich gegenseitig aufrecht erhalten. Das dadurch wachsende Vertrauen zu dir selbst und die Entwicklung deiner Willenskraft, machen es dir möglich verantwortungsbewusst mit dir und anderen umzugehen.

Nein – Flyer zum Download


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