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Ganzheitliche Traumatherapie

„Einem Menschen seinen Schatten gegenüber zu stellen heißt, ihm auch sein Licht zu zeigen!“ C. G. Jung

Ganzheitliche Traumatherapie ist eine tiefenspychologische und aufdeckende Therapiemethode die mit Stress belasteten Erfahrungen aus der Vergangenheit arbeitet. Ganzheitlich bedeutet, wir beziehen alles was dich als Patient betrifft in unsere gemeinsame Arbeit ein. Wir betrachten jeden Aspekt deiner Psyche, deines Körpers, deines Lebens und deines Umfeldes. Alles in deinem Leben ist ein Teil von dir, beeinflusst dich, formt dich, ist wichtig und hat dich zu dem gemacht, der du heute bist. Um eine Traumatisierung aufzulösen, müssen wir jeden Aspekt genau betrachten.

Für die Therapie genügt es nicht: zu wissen was geschah, darüber wieder und wieder zu reden oder sich vorzustellen, dass es jetzt vorbei ist. Du musst dich mit allen Ereignissen, die dein Leben noch heute belasten auseinander setzen und alle Gefühle, die du verdrängt hast, erinnern und nochmals fühlen. Diese „Re – Erfahrung“ im Erwachsenenalter ermöglicht es dir, die zum Zeitpunkt der Traumatisierung abgespaltenen Seelenanteile zu „Re – Integrieren“ und die damals unterbrochene Entwicklung deiner Persönlichkeit fortzusetzen.

Ereignisse, die zu einer Traumatisierung führen:

  • Verlust
  • Bindungsstörung
  • Missbrauch
  • Gewalterfahrung
  • Kriegserfahrung
  • Existenzverlust
  • Verarmung
  • Naturkatastrophen
  • Unfälle

Solche Erfahrungen hinterlassen im zentralen und im vegetativen Nervensystem Blockaden (Narben). Diese Blockaden werden vom limbischen Gehirn, auch emotionales Gehirn genannt, separiert. Wiederholen sich die Stress belasteten Erfahrungen oder kommen Neue dazu, wird es für das Nervensystem zunehmend schwieriger seine Regulation aufrecht zu erhalten. Die innere Balance von Herzrhythmus und Gehirnfrequenz ist aus dem Gleichgewicht geraten, es kommt zu erheblichen Einschränkungen, die sich im Alltag auf individuell unterschiedliche Weise zeigen; z.B. Schlafstörung oder Ängste. Werden diese Erfahrungen verdrängt, vergessen und nicht verarbeitet, entwickeln sie sich zu einer lebenslangen Belastung. Wir behandeln die posttraumatische Belastung mit verschiedenen Techniken, um so eine Verarbeitung der Stressbelastung auch Neurostress genannt und Reintegration der separierten Bereiche des Nervensystems zu ermöglichen.

„Im Inneren des Gehirns befindet sich ein „emotionales Gehirn“, das alle Funktionen Kontrolliert, die unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen. Es kontrolliert nachweislich einen Großteil der Körperfunktionen, wie Herzrhythmus, Blutdruck, Hormonhaushalt, das Verdauungs- und Immunsystem. Ist das System im Gleichklang, wachsen uns ungeahnte Kräfte. Gerät es aus der Balance, sind Stress, Ängste und Depressionen dir Folge. Durch bestimmte Behandlungsmethoden lassen sich die Mechanismen der Selbstheilung nutzen, die das emotionale Gehirn steuert.“ (Quelle: Die neue Medizin der Emotionen; David Servan-Schreiber, aus dem Vorwort; Goldmann Verlag 2006)

Oft ist es notwendig, zuerst die physischen Blockaden zu behandeln und auf diesem Weg, die psychischen Störungen, sichtbar zu machen. Manchmal muss die Therapie in der Psyche beginnen und die körperlichen Symptome zeigen sich erst, wenn die Psyche entspannen kann. Es kann auch richtig und wichtig sein, Physis und Psyche im Wechsel zu behandeln. Das ist sehr individuell und muss immer wieder neu betrachtet werden. Ein Trauma lässt sich nicht, auf nur einer der Ebenen lösen.

Körper und Psyche in Balance

Um die Balance zwischen Körper und Psyche wieder herzustellen, arbeiten wir im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie mit verschiedenen Techniken:

  • Gesprächstherapie
  • EMDR
  • Atemtherapie
  • Mentalfeldtherapie
  • Tönen
  • Malen
  • Bioresonanztherapie
  • Infusionstherapie
  • Naturheilmittel

Welche Technik, im Verlauf deiner Therapie zum Einsatz kommt, entscheiden wir gemeinsam. Weitere Techniken und Informationen findest du unter den Menuepunkten – Methoden und Naturheilkunde

Aufbau der ganzheitlichen Traumatherapie.

Die wesentlichen Module der ganzheitlichen Traumatherapie sind:

  • Psychotherapie
  • Körpertherapie
  • Aufstellungen
  • Gruppentherapie

Psycho- und Körpertherapie sind die Basismodule einer ganzheitlichen Traumatherapie. Eine Traumatisierung führt zu Verhaltensstörungen und Haltungsschäden. In beiden Fällen halten wir Erinnerungen unter Verschluss. Durch Blockaden und Verspannungen verhindern wir, ständig mit schrecklichen Ereignissen unserer Vergangenheit konfrontiert zu sein. Wir glauben, dass es uns sonst nicht gelingt unser Leben zu meistern. Genau das Gegenteil ist der Fall. Blockiert und verhalten ist Meisterschaft gar nicht möglich. In diesem Zustand ist es uns gerade noch möglich, in der Gesellschaft zu funktionieren. Um uns von unserem Trauma zu lösen, können wir mit Hilfe der Psychotherapie die Störungen unseres Verhaltens und mit der Körpertherapie, die Schäden in unserer Haltung korrigieren.

Aufstellungen und Gruppentherapien sind wichtige Module der ganzheitlichen Traumatherapie.

In einer Aufstellung haben wir die Möglichkeit, mit der Unterstützung von Stellvertretern, unser Leben oder ein von uns gewähltes Thema von außen zu betrachten. In der anschließenden therapeutischen Intervention werden wir unmittelbar mit den dazu gehörenden Emotionen konfrontiert. Können wir diese zulassen, ist es uns möglich damit verbundene Traumastrukturen zu lösen.

Gruppentherapie ist ein sehr starkes Werkzeug, ein Raum für Begegnung mit dir selbst und anderen. Die Gruppendynamik kann von jedem Teilnehmer als Katalysator für seine persönliche Entwicklung und Therapie genutzt werden. Prozesse die in der Einzeltherapie lange Zeit benötigen oder gar stagnieren, können mit Hilfe der Gruppenenergie in kurzer Zeit in Bewegung kommen.


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