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Verantwortung

Wenn du zuerst Verantwortung für dich selbst und dann für andere übernimmst, es bewusst und gerne tust, machst du alles richtig. Du lebst ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben.

Verantwortung beginnt bei dir selbst! Wenn du keine Verantwortung für dich und dein Leben übernimmst, ist es dir auch nicht möglich, Verantwortung für jemand anderen oder für etwas anderes zu übernehmen. Du kannst überhaupt keine Verantwortung übernehmen. Das, was du Verantwortung nennst, ist Pflichterfüllung und Aufopferung weil du dich schuldig fühlst oder du übernimmst Verantwortung für etwas, um gebraucht und bewundert zu werden.

Wenn du einfach keine Verantwortung übernehmen willst, dir das voll umfänglich bewusst ist und du dich gut damit fühlst, machst du alles richtig. Das kommt aber sehr selten bis gar nicht vor.

Du übernimmst keine Verantwortung:

  • Weil du Angst hast, zu versagen.
  • Weil du dich überfordert fühlst.
  • Weil du keine Fehler machen willst.
  • Weil du glaubst, dem nicht gewachsen zu sein.
  • Weil du glaubst, dass du nichts zu geben hast.
  • Weil du trotzig bist.
  • Weil für dich auch niemand etwas tut.
  • Weil dir einfach alles zu viel ist.
  • Weil du Angst hast, dich zu zeigen.
  • Weil du Angst hast, dass du dich dann aufgeben musst.
  • Weil du Angst hast, abgelehnt zu werden.
  • Weil du dich schämst.
  • Weil du keinen Kontakt zu dir hast.

Keine Verantwortung zu übernehmen, ist ein Verhaltensmuster, das du aus den Prägungen, Konditionierungen und Traumatisierungen deiner Kindheit entwickelt hast.

Du übernimmst Verantwortung:

  • Weil du gelernt hast, dich immer um andere zu kümmern.
  • Weil du gelernt hast, andere wichtiger zu nehmen als dich selbst.
  • Weil du glaubst, böse zu sein, wenn du andere im Stich lässt.
  • Weil du keine gesunden Grenzen kennst.
  • Weil du Angst hast, alleine da zu stehen.
  • Weil du dich schämst.
  • Weil du dich schuldig fühlst.
  • Um dich besser zu fühlen.
  • Damit andere sehen, wie gut du bist.
  • Weil du glaubst etwas Gutes zu tun.
  • Weil du dazu gehören willst.
  • Weil du es für deine Pflicht hältst.
  • Weil du dann deine eigene Not nicht mehr spürst.

Verantwortung zu übernehmen, ohne dich ausreichend um dich selbst zu kümmern, ist eine Vermeidungs- und Überlebensstrategie, die du aus den Prägungen, Konditionierungen und Traumatisierungen deiner Kindheit entwickelt hast.

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Verantwortung als Pflichterfüllung

Du bezahlst deine Rechnungen, sorgst für deine Kinder, unterstützt deine Frau oder deinen Mann, verausgabst dich an deinem Arbeitsplatz, beschäftigst dich ständig mit den Problemen anderer und hast nie Zeit für dich selbst. Du erfüllst deine Pflicht! Du denkst, dass du Verantwortung übernimmst, weil du alles tust, was von dir erwartet wird, aber du erfüllst nur deine Pflicht. Du willst es immer allen recht und alles richtig machen, nur für dich selbst hast du nie Zeit. Du bleibst auf der Strecke!

Wenn du immer nur deine Pflicht erfüllst, werden sowohl du als auch deine Handlungen gefühllos, unerfüllt und unbeweglich. Du nimmst weder dich wahr, noch die, für die du das alles tust. Im Grunde machst du das alles nur, um deine Gefühlsarmut, deinen Schmerz, deine Einsamkeit und deine Angst nicht zu spüren. Die Kruste deiner Verpanzerung wird immer dichter und isoliert dich nach innen genauso wie nach außen.

Verantwortung um Schuld zu kompensieren

Tief in dir verborgen, empfindest du Schuld. Du nimmst dieses Gefühl nicht bewusst wahr und wenn du es doch wahrnimmst, kannst du es nicht wirklich zuordnen. Immer, wenn in deinem Umfeld etwas geschieht, es jemandem schlecht geht, den du kennst, oder irgendwo auf der Erde Menschen in Not geraten, fühlst du dich schuldig, egal ob du etwas damit zu tun hast oder nicht. Auch wenn du versuchst es zu verdrängen, wirst du das nagende Gefühl, etwas tun zu müssen, nicht los. Du übernimmst Verantwortung und versuchst zu helfen, du kümmerst dich oder spendest, in der Hoffnung, so von deiner Schuld befreit zu werden.

Du bist überzeugt, das Richtige zu tun, wenn du Verantwortung übernimmst. Tatsächlich projizierst du dein Leid auf andere Menschen und glaubst, wenn du für sie Verantwortung übernimmst – selbst weniger leiden zu müssen. Du übernimmst nicht mal Verantwortung für deine Projektion!

Verantwortung um dich gut zu fühlen

Du übernimmst Verantwortung für die Not anderer und spendest an Hilfsorganisationen oder verteilst Essen an Bedürftige. Du bist stolz darauf, zu denen zu gehören, die Verantwortung übernehmen. In Wahrheit tust du das nur, um dich gut zu fühlen und deine eigene Not nicht zu spüren.

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Verantwortung lernen

Um Verantwortung zu lernen, musst du deine Verpanzerung lösen, damit du dich selbst wieder spürst. Erst wenn du dich selbst wieder spürst, kannst du Mitgefühl empfinden, dich und deine Umwelt wahrnehmen und Verantwortung übernehmen. Im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie bieten wir dir viele Möglichkeiten an, um an der Auflösung deiner Verpanzerung zu arbeiten: Einzeltherapie, Paartherapie, Familientherapie, Gruppentherapie, Atemtherapie, Familienaufstellung, Aufstellung mit einem Anliegen, Meditation und Naturheilkunde.


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