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Thomas Maria Quack

Thomas Maria Quack, Heilpraktiker für Psychotherapie, Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie, Meeresperle Tegernsee

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Ich wurde 1958 in Saarbrücken geboren. Schon als Kind habe ich mich mehr für den Sinn als für den Zweck des Lebens interessiert, ich lag lieber im Bett und las Bücher von Dostojewski, Kafka, Hesse, die Bibel, …, anstatt draußen mit den anderen Fußball oder Cowboy und Indianer zu spielen. Die von Schuld und Zweifeln geprägte Depression meines Vaters, die Übergriffigkeit meiner Mutter und die allgegenwärtige Atmosphäre von Missbrauch, haben mich so sehr vereinnahmt und belastet, dass aus dem Interesse am tieferen Sinn, mehr und mehr ein Rückzug aus dem Leben wurde. Ich habe die Flucht nach innen angetreten und dabei den Kontakt zu mir selbst und anderen verloren. Aus der Literatur wurden Geschichten, die es mir ermöglichten Fantasiewelten aufzubauen, in denen ich mich sicher, wahrgenommen und verstanden fühlte. Geschichten über die fünf Freunde, die Erzählungen von Karl May, Jerry Cotton, sogar die schnulzigen Heimatromane meiner Mutter und Berge von Comicheftchen (Fix und Foxi, Donald Duck, Micky Maus, Superman, Blueberry, …), habe ich zusammen mit Massen an Schokolade verschlungen.

Mein Vater glaubte, dass er die Schuld, die er als Nazi auf sich geladen hatte, durch eifriges katholisch sein wieder los werden konnte. Um seine Hoffnung zu untermauern, mussten auch wir Kinder und unsere Mutter (die eigentlich evangelisch war), besonders katholisch sein und ständig in die Kirche rennen. Als ich etwa 8 Jahre alt war wollte ich ihn besonders gut unterstützen und habe, vermutlich angeregt durch ein Buch, den Entschluss gefasst Missionar zu werden. Ich war beseelt von dem Gedanken, nach Afrika zugehen und den armen Negern (so hießen die damals noch) zu helfen. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wobei ich ihnen helfen könnte, war aber ganz sicher, das tun zu müssen.

Für meinen Vater muss das, wie Weihnachten und Ostern auf einmal gewesen sein. Wenn er einen seiner Söhne der Kirche schenkt, dann muss Gott ihm doch seine Schuld vergeben. Es wurde nicht lange gefackelt, ich bekam ein Kirchen – Stipendium und wurde von der Volksschule in eine Missionsschule (Kloster der Steyler Missionare in St. Wendel) verfrachtet. Der Aufenthalt dort war eine totale Katastrophe. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben komplett versagt, meine Illusionen vom „lieben“ Gott waren in kürzester Zeit geplatzt. Die für die Sexta (1ste Klasse) zuständige Nonne, hat mich gemoppt und die Atmosphäre von Missbrauch war auch hier allgegenwärtig. Nach einem Jahr hat mein Vater mich wieder abgeholt, unser Verhältnis war von da an sichtbar gestört. Ich glaube er hat mir nie verziehen, dass ich seinen Ablasshandel platzen ließ. Obwohl das Thema Gott und Kirche für mich erledigt und jegliches Vertrauen in diese Institution zerstört war, musste ich auf drängen meines Vaters weiterhin regelmäßig in die Kirche gehen. Als er ein paar Jahre später starb, war auch dieser Spuk vorbei. Mein Weg zu weltlichem Erfolg war ebenfalls zerstört, ich wurde in die Hauptschule gesteckt und mein Wunsch Abitur zu machen, wurde mir verwehrt.

Meine Mutter war überglücklich, dass ihr Lieblingssohn wieder Zuhause wohnte und erfüllte mir nahezu jeden Wunsch. Der Preis für diese Position war hoch. Ein Tag nach meinem 18ten Geburtstag verließ ich unser „ehrenwertes“ Haus und zog in die Welt, um mein Glück zu suchen. Was ich fand, waren Verwirrung und Einsamkeit, eine bewegte Zeit in totaler Starre.

Ab 1978 hielt ich mich immer wieder, für längere Zeit in Indien auf. Im Ashram des indischen Meisters Osho, arbeitete ich als Koch in einem der Restaurants, widmete mich der Selbsterfahrung und nahm an Therapie- und Meditationsgruppen teil. In mir reifte der Wunsch, meine Erfahrungen weiter zu geben um anderen zu helfen, den richtigen Weg zu finden. „Da ist es wieder, das alte Missionarsding.“ sagte eine sehr leise Stimme in mir. Obwohl ich doch der Kirche, dem Christentum und überhaupt dem ganzen Religionskram den Rücken gekehrt hatte und hier in Poona dem Pfad der Erleuchtung folgte. Das ist doch was komplett anderes und vor allem viel besser. Was für ein Irrtum, was für eine Illusion! Es sollten noch einige Jahre vergehen, bevor ich das erkannte. Ungeachtet der leisen Ahnung auf einem Irrweg zu sein, suchte ich nach den richtigen Werkzeugen, zur Umsetzung meiner Pläne. Nach einem Intensivkurs in aktiven Meditationstechniken, den ich mit einem Lehrgang für Meditationsanleitung abschloss, machte ich eine 8 Jährige Ausbildung zum Körperpsychotherapeut in Tibetan Pulsing Healing. Die Zweifel an mir selbst und an der Richtigkeit meiner Idee waren jedoch so stark, dass ich sie nicht in die Tat umsetzen konnte.

Zurück in Berlin, wo ich damals in einer Kommune lebte, arbeitete ich als Freiberufler im Baugewerbe und in den Kommune eigenen Betrieben als Koch, Dj, Barkeeper, Servicekraft, Türsteher, Garderobiere, Putzmann und Hausmeister. Außerdem initiierte und führte ich, unseren esoterischen Buchladen und gründete später ein Schallplattenlabel für elektronische Musik.

Mein Alltag wurde nach wie vor, von der Hoffnung auf Erleuchtung und der Illusion auf dem richtigen und vor allem besseren Weg zu sein, geprägt. Die Flucht nach innen, die ich als Kind nutzte, um der häuslichen Katastrophe zu entkommen, nahmen Menschen in meinem Umfeld und ich selbst, als tiefe Zentriertheit, Gelassenheit und Stille wahr. Es gab auch zu dieser Zeit schon genügend Situationen, Ereignisse und Gelegenheiten zu erkennen, dass ich gar nicht anwesend war. Das hat aber weder mich, noch die Menschen interessiert, die sich in der Stille meiner Abwesenheit entspannten.

Um ein Haar hätte ich mich in Wolkenkuckucksheim verlaufen, zu meinem Glück, trat Petra in mein Leben. Petra hat mich nicht gerettet, aber sie hält mir ständig diesen hässlichen Spiegel hin, in dem ich einen Thomas sehe, den ich nicht kenne und mit dem ich auch nichts zu tun haben will. Immer wenn ich mich in Sicherheit wiege, zieht sie das Netz weg und immer wenn ich im inneren Tiefschlaf bin, macht sie das Licht an. Es ist nicht alles hässlich was ich dann sehe, aber egal ob ich vor meiner Hässlichkeit erschrecke oder von meiner Schönheit berührt werde, zu erkennen, das ich es selbst bin, der mich am Leben und am Lieben hindert ist immer wieder schmerzhaft. Im Laufe der Zeit habe ich so etwas wie Zuneigung und Dankbarkeit für den hässlichen Spiegel entwickelt, der mir sagt: „Bleib nicht stehen, versinke nicht in Selbstmitleid, verschließe nicht die Augen und hör nicht auf, Dich selbst zu hinterfragen!“

Während meines Aufarbeitungsprozesses habe ich begonnen die Psyche und die Ursachen von Störungen zu erforschen. Der Wunsch mein wachsendes Wissen einzusetzen wuchs und mit der Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie habe ich 2006 die offizielle Erlaubnis erworben therapeutisch zu arbeiten. Aus meinen Erkenntnissen und Erfahrungen, habe ich gemeinsam mit Petra die Gruppentherapieprozesse: Wut, Mama, Nein, Ich bin, Angst, Missbrauch, die „Selbsterfahrungstherapie“ und den Selbsterfahrungstherapieprozess „Rebellion“ entwickelt. Mein Wissen über die Psyche und die Ursache von psychischen Störungen, meine Meditations- und Selbsterfahrung, eine Ausbildung in Familienstellen, die langjährige Arbeit mit Menschen, Erfahrungen als Körperpsychotherapeut und Co – Therapeut in unseren Gruppen, sind die Grundlage meiner Arbeit als Therapeut.

Ich biete Einzel- und Paartherapie im Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie an.

  • Selbsterfahrungstherapie
  • Psychotherapie
  • Körpertherapie
  • Atemtherapie
  • verschiedene Aufstellungstechniken
  • psychologische Beratung